Kürzlich hatte unser Entwicklungschemiker Julian die Gelegenheit, an der Chemistry at Work Week-Veranstaltung des Catalyst Science Discovery Center und des Museum Trust Limited teilzunehmen. Diese Veranstaltung bot Julian eine hervorragende Plattform, um jungen Menschen mit großem Interesse an Chemie seine erstaunlichen Experimente vorzustellen. Julians Experimente waren nicht nur faszinierend, sondern auch lehrreich, da er zeigte, wie verschiedene chemische Reaktionen genutzt werden können, um neue Verbindungen und Materialien herzustellen.

Julians Aufgabe war es, die Vorstellungskraft der Schulkinder anzuregen, indem er ihnen visuelles, praktisches und pädagogisch relevantes Material zur Verfügung stellte. Nachdem Julian eine Einführung über sich selbst und RS Clare gegeben hatte, sprach er über heiße und kalte Chemie. Der Höhepunkt war, dass die Schüler Trockeneis handhaben und damit Zaubertränke im Harry Potter-Stil herstellen durften! Die Kinder liebten die vielen Rauchwolken, die entstanden, wenn man einen Becher Trockeneis in heißes Wasser gab! Was ihre Aufmerksamkeit wirklich erregte, war die Demonstration von Raketentreibstoff und Raketentechnik mit Haushaltsmaterialien – einer leeren 2-Liter-Plastikflasche mit einem kleinen Loch im Boden und etwas Bioethanol.
Julian erklärte, dass Ethanol eine lange Geschichte in der Raketentechnik hat, die bis zur deutschen V2-Rakete im Zweiten Weltkrieg zurückreicht. Als Julian sagte, dass er sie anzünden würde, herrschte große Aufregung, aber das erzeugte Feuer war nicht gerade überwältigend. Es wurde erklärt, dass es nicht ausreicht, Treibstoff zu haben, der Treibstoff muss gut mit der Luft vermischt sein, damit die Reaktion schneller abläuft. Hier kam die Flasche ins Spiel, Ethanol wurde hinzugefügt, zum Verdampfen gebracht und ein Feuerzeug neben das Loch gehalten. Mit einem lauten Zischen flog die Flasche zur Freude der Kinder durch den Raum. Das Finale war ein weiteres Raketenexperiment, nur dass Ethanol durch Erdgas und die Luft durch 2 % Sauerstoff ersetzt wurde. Obwohl die Flasche ein Viertel so groß war, war der Knall beim Anzünden ohrenbetäubend. Nachdem die Kinder wieder zu Atem gekommen waren, wurden einige Fragen gestellt, bevor sie zu ihrem nächsten Vortrag entführt wurden.
Julians Experimente waren ein Hit beim jungen Publikum, das sich inspiriert und begeistert von der Chemie verabschiedete. Sie konnten aus erster Hand sehen, wie die Chemie eine wichtige Rolle in unserem täglichen Leben spielt, von den Medikamenten, die wir einnehmen, bis zu den Materialien, die wir verwenden. Insgesamt war es eine unglaubliche Erfahrung sowohl für Julian als auch für die jungen Leute, die dabei waren.








